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A/O/H schießt sich ins Halbfinale

A-Junioren siegen im Elfmeterschießen

AHLERSTEDT. Sowohl die U19 als auch die U17 des JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen sind ins Halbfinale des Niedersachsenpokals eingezogen. Beide Teams schalteten jeweils Eintracht Northeim aus und treffen nun auf den VfL Wolfsburg.

U19-Niedersachsenpokal

FC Eintracht Northeim – JFV A/O/Heeslingen 6:7 n. E.

JFV-Trainer Maximilian Künne sprach von einem „Spiel mit zwei komplett verschiedenen Halbzeiten. „Im ersten Durchgang steckte uns die lange Fahrt in den Knochen. Da kamen wir nur schwer rein und hatten Glück, dass es zunächst nur 1:0 stand.“ Personelle und taktische Änderungen kurz vor und in der Pause brachten den Gästen schließlich den gewünschten Zugriff. „Wir haben dann eine ganz andere zweite Hälfte gezeigt, standen hinten viel sicherer und waren nach vorne richtig gut“, so Künne. A/O/H drehte die Partie, musste fünf Minuten vor Schluss jedoch den Ausgleich hinnehmen. Im anschließenden Elfmeterschießen bewies der JFV die besseren Nerven und erlaubte sich nur einen Fehlschuss, während die Northeimer zweimal zu ungenau zielten. Im Halbfinale wartet nun mit dem VfL Wolfsburg der Tabellenführer der U19-Bundesliga Nord/Nordost. „Das sind die Spiele, für die die Jungs Fußball spielen. Aber auch gegen so einen Gegner musst du versuchen, mitzuspielen und mutig sein“, sagte Künne.

JFV-Tore: 1:1 (65.) Hebbelmann, 1:2 (71.) Brauner, 3:3 (i. E.) Harms, 3:4 (i. E.) Köhnken, 4:5 (i. E.) Boie, 5:6 (i. E.) Dodenhoff, 6:7 (i. E.) Brauner.

U17-Niedersachsenpokal

JFV A/O/Heeslingen – FC Eintracht Northeim 5:2.

Nur anderthalb Wochen vor dem Aufeinandertreffen im Pokal hatte die Eintracht dem JFV im Ligabetrieb die erste Saisonniederlage zugefügt. Entsprechend motiviert starteten die Hausherren, die sich zur Pause bereits eine 3:0-Führung erarbeitet hatten. „In der ersten Hälfte waren wir schon deutlich überlegen und sind so aufgetreten, wie ich mir das vorstelle. Die Tore waren kein Zufall, sondern schön herausgespielt“, lobte JFV-Coach Tjorben Becker. Nach der Pause schaltete A/O/H zunächst einen Gang zurück, sodass die Gäste plötzlich auf 3:2 herankamen. Mit zwei späten Treffern machte der JFV alles klar. Auch die U17-Kicker des JFV werden im Halbfinale auf den Bundesligisten VfL Wolfsburg treffen. Auch Trainer Tjorben Becker gibt die folgende Marschroute vor: „Wir wollen das Spiel genießen, werden aber nicht ängstlich spielen. Die Jungs haben die Qualität und haben eine Chance.“

JFV-Tore: 1:0 (6.) Papke, 2:0 (12.) Papke, 3:0 (36.) Junge, 4:2 (79.) Pape, 5:2 (80.) Helwig. (kön)

Quelle: FuPa/ von Niklas König