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AOH will in Wolfsburg punkten

Ahlerstedt. Die U 17-Mannschaft des Jugendfördervereins A/O/Heeslingen spielt in der Fußball-Regionalliga beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg. Damit trifft die Mannschaft von Trainer Yannick Viol nach dem Niedersachsen-Pokalspiel erneut auf die Talente aus dem Nachwuchsleistungszentrum. Der kleine Unterschied: Im Punktspiel geht es „nur“ gegen die U 16 der Wölfe.

Die Elf von VfL-Trainer Rajko Fijalek ist stark in die Saison gestartete, etablierte sich nach vier Siegen und einem Remis in der Spitzengruppe. Die Aufgabe der Gäste ist damit außerordentlich anspruchvoll, aber durchaus lösbar.

Siege in zwei Testspielen
Während der Herbstferien war bei den Viol-Kickern Fleiß angesagt, neben fordernden Trainingseinheiten standen zwei Test-Spiele auf dem Plan, in denen sich die zweite Reihe zeigen sollte. Dabei wurden souveräne Siege gegen den Landesligisten VfL Westercelle (4:2) und dem Hamburg-Ligisten FC St. Pauli (3:1) eingefahren. Und damit wurde eine gute Basis für den bevorstehenden Wettkampf gelegt.

„Im Spiel gegen die Kiez-Kicker haben meine Jungs gerade in der zweiten Hälfte total überzeugt. Davon war ich begeistert. Wir haben gut verteidigt, nach einem erfolgreichen Pressing lief das Umschaltspiel ganz nach Wunsch. Die Tore wurden super heraus gespielt“, schwärmte Yannick Viol, der nach einem 0:1-Halbzeitstand auf dem Kunstrasen am Brummerskamp eine perfekte Reaktion seiner Truppe erlebte.

„Die Mannschaft hat gezeigt, was möglich ist, mutig nach vorne gespielt, sich Chancen über Chancen erarbeitet. Das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen können“, unterstrich der AOH-Trainer, der Tore von Peter Bolm (2) und Melvin Boje notierte.

Selbstvertrauen ist groß
Der Erfolgscoach möchte im Wolfsburger Porsche-Stadion daran anknüpfen. Alles ist im Bereich des Machbaren. Das Selbstvertrauen ist groß und seine Truppe hat gezeigt, wie guter Fußball laufen kann. „Wir werden uns taktisch gut auf den Gegner einstellen, wollen unsere Spiel-Philosophie durchziehen. Das heißt, mutig, aggressiv und mit Tempo nach vorne spielen, aber auch defensiv klug reagieren“, so Yannick Viol. Er kann auf einen rappelvollen Kader zurückgreifen. Das nur 18 Spieler nominiert werden können, macht die Sache allerdings für das Trainer-Team nicht wirklich einfach, unterstreicht der Coach. (mk)