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Viel Ballbesitz, aber keine Tore für die U19

NORTHEIM. Die U19-Fußballer des JFV A/O/Heeslingen mussten sich am zweiten Spieltag der A-Junioren-Niedersachsenliga beim FC Eintracht Northeim mit einem torlosen Remis begnügen.

Der eingewechselte Jelldrik Dallmann hatte fünf Minuten vor Ende noch die große Chance zum späten Siegtor der Gäste. Sein Kopfball aus kurzer Distanz wurde aber von Eintracht-Keeper Tim Tautermann großartig abgewehrt. Es sollte die letzte Gelegenheit in diesem umkämpften Spiel sein. „Die Jungs sind schon geknickt“, so der Co-Trainer der Gäste, Riccy Ansorge. „Sie haben hier einen großen Aufwand betrieben und sich leider nicht belohnt.“

In der Tat kontrollierte der JFV über weite Strecken die Begegnung. Nur fehlte zu oft die Gefährlichkeit vor dem gegnerischen Tor. „Man kann es auch so sagen: Was nützt einem der ganze Ballbesitz, wenn man kein Tor macht?“, so Ansorge.

Die Gastgeber machten es dem Gegner aber auch alles andere als leicht. „Northeim stand sehr tief, hat es fast nur mit langen Bällen versucht. Ich denke, sie waren nach dem Spiel mit dem Remis sehr zufrieden“, so Ansorge.

Auch Northeim hat Chancen
Und Northeim hätte sogar noch erfolgreicher sein können, denn die Eintracht hatte durch Marco Sander (44.) und Valentin Miehe (70.) zwei hervorragende Möglichkeiten. „Verglichen mit den Heeslinger Chancen hatten wir wohl noch die etwas deutlicheren Möglichkeiten“, so Eintracht-Coach Oliver Gremmes. „Insgesamt standen aber beide Defensivreihen sehr sicher.“

Auf der Gegenseite hatten die Gäste im ersten Abschnitt nur eine große Gelegenheit durch Lennard Fock, der sich zwar gegen Northeims Keeper Tautermann durchsetzen konnte, sein Schuss aus sehr spitzem Winkel trudelte aber am langen Pfosten vorbei (41.). Ansonsten gab es aus Sicht des JFV vor allem viele sogenannte Halbchancen zu verzeichnen. „Uns fehlte in vielen Situationen der letzte Pass, die letzte Idee. Da hat man sich manchmal schon gewünscht, dass ein Spieler einfach mal seinen Fuß dazwischen hält“, so Ansorge. „Letztlich konnte der Gegner das Remis über die Zeit bringen.“

Das sah Eintracht-Trainer Oliver Gremmes etwas anders. „Es war insgesamt eine sehr ausgeglichene Partie. Aus meiner Sicht war es ein gerechtes Remis.“ (am)

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